Die Evolution und ihre 7 Stufen
Wir Menschen sind das Ergebnis einer langen Evolution. Wir tragen das Erbe von über 3,5 Milliarden Jahren in unseren Genen.
Es wird davon ausgegangen, dass jeder einzelne Mensch vom Zeitpunkt seiner Zeugung über die Zeit von Schwangerschaft und Geburt bis hin zum vierten Lebensjahr organisch und motorisch die einzelnen Entwicklungsstufen der Evolution durchläuft.
Stufe 1 Fisch - einfach da sein genügt.
Die ersten Bewegungen des Embryos/Babys sind schwimmen, rollen, wiegen. Urvertrauen entsteht.
Stufe 2 Amphibie – Schüchtern sein heißt, sich schützen zu können
Das Baby beginnt den Kopf zu heben. Neugierig sein auf die Welt, aber sich auch vor Gefahren schützen zu können, wird erfahren. Erlebnissicherheit entsteht.
Stufe 3 Reptil – Aggressiv sein heißt, kraftvoll zu sein.
Kriechen wie ein Reptil. Wir lernen, ruhig und aufmerksam zu sein sowie blitzschnell und kraftvoll loslegen zu können. Körpersicherheit entsteht.
Stufe 4 Säugetier – Ängstlich sein heißt, Gefühle zeigen zu können.
Krabbeln wie ein Säugetier. Dem Kind werden Emotionen bewusst. Das Kind erfährt sich als beweglich. Nähe und Distanz werden bewusst. Gefühlssicherheit entsteht.
Stufe 5 Affe – Egoistisch sein heißt, für sich sorgen zu können
Das Kleinkind beginnt sich überall hochzuziehen und zu klettern. Anpassung und Verbundenheit mit einer Gruppe sowie die Individualität entwickeln sich. Gruppensicherheit entsteht.
Stufe 6 Urmensch – Laut sein heißt, nach seiner Position zu suchen.
Das Kind geht aufrecht, seine Sprache entwickelt und verfeinert sich, sein Wortschatz wird größer. Es lernt sich zu positionieren. Sprachsicherheit entsteht.
Stufe 7 Moderner Mensch – Unvollkommen sein heißt, noch wachsen zu können.
Persönlichkeit entwickelt sich, Talente und neue Fähigkeiten entfalten sich und das Kind findet seinen individuellen Lebensweg. Kommunikation- und Kooperationsicherheit entstehen
"Wo Sprache versagt, hilft Bewegung".
Fazit
Jeder, der die Evolutionspädagogik selbst erfahren hat, ist fasziniert von der Einfachheit der Methode.
Das Gehirn ist vergleichbar mit einem Muskel - ohne Training, findet kein Aufbau statt.
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